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100% SOZIAL FÜR LUDWIGSFELDE

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Ludwigsfelde! Es lohnt sich, dieses Wahlprogramm der Partei DIE LINKE für die Kommunalwahl 2014 zu lesen. Wir stehen für diese Ziele und setzen uns für deren Verwirklichung ein.

100% SOZIAL

Diese Maxime wird unser Handeln auch in der kommenden Legislaturperiode bestimmen. Wir wollen mit Ihnen und für Sie in der kommenden Wahlperiode folgendes erreichen:

Arbeit

  • Stärkung des Mittelstandes durch den weiteren Ausbau der Infrastruktur, die Erhöhung der Attraktivität des Industriestandortes für neue Fachkräfte und die Ausbildung von Jugendlichen;
  • Vergabe öffentlicher Aufträge soll vorrangig an ortsansässige Unternehmen erfolgen;

Soziales

  • kostenloses und gesundes Schulessen für alle Kinder;
  • Barrierefreiheit im Verkehrs- und gesamten öffentlichen Raum, damit auch Ältere und Bürgerinnen und Bürger mit Mobilitätsproblemen am Leben in unserer Stadt teilhaben können;
  • In Zeiten der klammen Kassen, steht und fällt das soziale Leben in unserer Stadt mit dem Engagement der Menschen, die sich ehrenamtlich für Andere einsetzen. Deshalb setzen wir uns für die Ausschreibung eines Tages des Ehrenamtes ein;
  • Ludwigsfelde wächst - auch die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner. Neuer und dauerhaft bezahlbarer Wohnraum ist für die Weiterentwicklung unserer Stadt zwingend notwendig;
  • Förderung des Erhalts und weiteren Ausbaus der Ärztelandschaft in Ludwigsfelde, beispielsweise durch die Initiierung eines Ärztestammtisches;

Bildung

  • Schaffung einer Schullandschaft die für Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und Eltern langfristig berechenbar ist, insbesondere durch Kooperationen der Träger untereinander, bessere Vernetzung der weiterbildenden Schulen;
  • Verbesserung von Kita, Hort und Schule als positive Standortfaktoren, wie Erreichbarkeit, Betreuung, Öffnungszeiten und der Ausstattung;
  • Forcierte Sanierung der Theodor-Fontane-Grundschule, um allen Kindern der Stadt ein gleichermaßen attraktives Lernumfeld zu schaffen;
  • Förderung der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Schulen, um zukünftige Fachkräfte in unserer Stadt zu entwickeln und zu halten;
  • Unterstützung einer Interessierten- und Begabtenförderung unter anderem durch die Mitarbeit an der Idee einer „Kinderakademie“;
  • wir setzen uns für ein beitragsfreies Vorschuljahr für alle Kinder ein;

Kultur

  • Entwicklung eines qualifizierten Nutzungskonzepts unseres Klubhauses, dieses muss zwingend auch personell untersetzt werden;
  • weitere Unterstützung des Brückenfestes als Signal einer weltoffenen Stadt Ludwigsfelde;
  • Eröffnung eines Tourismusbüros im Museum am Bahnhof;
  • Pflege und Erhalt der Ehrenmale in der Stadt und den Ortsteilen;
  • Hilfe beim Erhalt von Baudenkmälern wie z.B. der Kirche in Ahrensdorf;
  • Unterstützung sinnvoller Maßnahmen welche die Geschichte unserer Stadt erlebbar machen;
  • aktive Mitwirkung an Planungen des 50-jährigen Jubiläums unserer Stadt 2015;

Jugend

  • Schaffung eines Jugendbeirats in unserer Stadt, der ähnlich des Seniorenbeirats bei allen Belangen, die Jugendlichen betreffend, herangezogen wird;
  • Einbindung der Jugend in die weitere Planung der „neuen Mitte“ unserer Stadt;
  • Förderung gemeinschaftlicher Projekte zwischen der Jugend und Senioren, beispielsweise Nachhilfezirkel, Computerkurse und ähnliches;

Sport

  • Förderung des Vereinssports, da der Zugang zum Sport nicht am Geld scheitern darf;
  • Zustimmung zum Bau einer neuen Dreifelderhalle - hier ist schon bei der Planung die Kosteneffizienz und gerechte Verteilung der Hallennutzungszeiten zu berücksichtigen;
  • Unterstützung des Judovereins bei der Schaffung einer neuen Trainings- und Wettkampfstätte;

Verkehr

  • Unterstützung bei der Weiterführung des Verkehrskonzepts für Ludwigsfelde unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten;
  • Verkehrsberuhigung in vorrangigen Wohngebieten wie beispielsweise zwischen Dachsweg und Jägerstraße;
  • Tempolimit auf der Autobahn im Bereich der Stadt um der Verlärmung entgegenzutreten;
  • Verbesserung der Radwege- und Busanbindung unserer Ortsteile an die Kernstadt;
  • Innerstädtische Anbindung des neuen Haltepunktes Struveshof auch an den Wochenenden;
  • Mehr Transparenz bei der Ausschilderung der Fahrpläne der Buslinien, insbesondere im Interesse unserer Touristen und Gelegenheitsfahrer;

Ordnung und Sicherheit

  • Stärkung von Ordnung und Sicherheit in der Stadt unter anderem durch eine verbesserte personelle Ausstattung des städtischen Ordnungsamtes;
  • Schaffung einer Onlinemeldestelle von Ordnungs- und Sicherheitsmängeln für unsere Bürgerinnen und Bürger;
  • Bessere Einhaltung der Stadtordnung, insbesondere bei der Durchsetzung von Maßnahmen für Sauberkeit und der Sonn- und Feiertagsruhe;
  • unbedingte Unterstützung des Neubaus des Polizeireviers um die Arbeits- und Einsatzmöglichkeiten der Polizeibeamten grundlegend zu verbessern;

Umwelt und Tourismus

  • Erhalt und verbesserte Pflege der Grünflächen, Koordinierung von Ausgleichspflanzungen bei kommunalen Baumaßnahmen;
  • aktive Mitarbeit an der weiteren Umsetzung des Lärmschutzkonzeptes in unserer Stadt;
  • Vernetzung der Interessen der Stadt mit dem Tourismuskonzept des Landkreises Teltow- Fläming;
  • bessere Beschilderung der Wander- und Radwegenetze;

Bürgerbeteiligung und Transparenz

  • die Vorlagen und Materialien der öffentlichen Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung und deren Ausschüsse sind im Vorfeld für jede Bürgerin und jeden Bürger online abrufbar bereitzustellen;
  • in unserem Rathaus als modernes und offenes Verwaltungsgebäude soll ein öffentlicher WLAN-Hotspot für jede Besucherin und jeden Besucher zur Verfügung stehen;
  • Informationsmaterialien der Stadt müssen künftig gemäß der „Barrierefreie- Informationstechnik-Verordnung BITV 2.0“ zur Verfügung gestellt werden;

Kampf gegen Rechtsextremismus

  • Bildung eines „Bunten Tisches“ um gegen rechtsextremistische und fremdenfeindliche Tendenzen in unserer Stadt vorzugehen;
  • die neuerliche Unterbringung von Flüchtlingen und Asylbewerbern in unserer Stadt wird durch uns helfend begleitet, jede Maßnahme die bei der Unterstützung und Eingliederung dieser Menschen sinnvoll hilft, wird im Sinne einer weltoffenen Stadt Ludwigsfelde durch uns mitgetragen;
  • Esperanca, als etablierte Anlaufstelle für unsere Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund, muss durch die Stadt weiter und verstärkt unterstützt werden.

Einstimmig beschlossen durch den Stadtverband der LINKEN auf seiner Gesamtmitgliederversammlung am 3. April 2014.