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V. l. n. r.: Angelika Wodtke, Silvio Pape und Angelika Linke bilden nach der Kommunalwahl 2024 die Fraktion Die Linke / FiLu.
Das Foto zeigt Angelika Wodtke, Silvio Pape und Angelika Linke.

Silvio Pape, Fraktionsvorsitzender

Ludwigsfelde nach der Kommunalwahl

Auch Die Linke in der größten Stadt unseres Landkreises konnte sich dem allgemeinen Trend leider nicht entziehen. Wir verloren drei unserer fünf Mandate und sind als Linke zukünftig zu zweit in der Stadtverordnetenversammlung vertreten.

Wie auch in den vergangenen zwei Legislaturperioden beschlossen die »Frauen in Ludwigsfelde« , mit uns zusammen die Politik in der Stadt zu gestalten und bilden mit uns die gemeinsame Fraktion »Die Linke / FiLu« . Als »Dreiergruppe« sind wir nun die viertgrößte Fraktion in der Stadt.

Die Stadtverordnetenversammlung besteht nach der Konstituierung aus sieben Fraktionen und einem fraktionslosen Stadtverordneten. In Ludwigsfelde gibt es lediglich drei Fachausschüsse und den Hauptausschuss, der durch den Bürgermeister geleitet wird. Dennoch haben wir es geschafft, dass wir mit unserem Fraktionsmitglied Angelika Linke einen der beiden Stellvertreter der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung stellen dürfen. Angelika Linke hat sich dabei deutlich gegen den AfD-Kandidaten durchgesetzt.

Die AfD stellt mit fünf Stadtverordneten die drittgrößte Fraktion in der Stadt. Das Erstarken der Rechtspopulisten auch in unserer Stadt sowie das in Teilen ungerechtfertigte Anwachsen der SPD bilden gewissermaßen eine Zäsur in unserer Kommune. Auf der einen Seite die Sozialdemokrat*innen, die aufgrund ihrer acht Stadtverordneten vor Kraft nicht mehr laufen können. Auf der anderen Seite fünf Stadtverordnete der AfD, die den Gepflogenheiten der Kommunalpolitik sehr unbedarft und skeptisch gegenüberstehen.

Daraus ergibt sich die Aufgabe für die anderen Fraktionen, die Stadtpolitik gemeinsam verantwortungsvoll zu gestalten und andererseits der »Bürgermeisterpartei« SPD aufzuzeigen, dass wir anderen nicht nur bloße »Abnicker« ihrer Initiativen und Vorschläge sind. Schon die zweite Sitzung der Stadtverordnetenversammlung zeigte durch gemeinsame Änderungsanträge zur Geschäftsordnung auf, dass wir anderen, kleineren Fraktionen in der Lage sind, uns in der Sache zusammenzutun und eigenständig und selbstbestimmt mitzumischen, um die Interessen der Einwohner*innen kompetent zu vertreten.