Kundgebung vor dem evangelischen Krankenhaus Ludwigsfelde gegen den Ausverkauf des Gesundheitswesens
Trotz Nieselregens folgten am 28. November rund 30 Menschen unserem Aufruf, um gegen die Gesundheitspolitik der gescheiterten Ampelregierung zu protestieren.
Anlass war die vom Ludwigsfelder Krankenhaus am 7. Oktober angekündigte endgültige Schließung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe zu Ende November. Laut eigenen Angaben wegen Personalmangels und weil die Geburtenrate deutlich unter der Finanzierungsgrenze von 800 Geburten pro Jahr liegt. Und wenn sich eine Klinik nicht rechnet, wird sie eben geschlossen.
Es wird mit der Gesundheit der Menschen gespielt. Werdende Mütter und Väter müssen längere Wege in Kauf nehmen. Was nicht nur unzumutbar, sondern gefährlich ist.
Tobias Lübbert, Vorsitzender des Linken-Regionalverbandes TGL, Robert Kosin, gesundheitspolitischer Sprecher des Kreisvorstandes der Linken Teltow-Fläming und Laura Marx von der Linksjugend [`solid] Ludwigsfelde sprachen sich in ihren Reden dafür aus, dass wir es nicht zulassen dürfen, dass Profitdenken über Gemeinwohl steht.
Wir müssen kämpfen für eine gerechte und solidarische Gesundheitsversorgung, die allen zugänglich ist, unabhängig vom Einkommen, für gute Arbeitsbedingungen und eine Ausbildungsoffensive, die dem Fachkräftemangel entgegenwirkt.
Wir werden uns auch weiterhin dafür stark machen, dass die Krankenhäuser erhalten bleiben! Gesundheit ist keine Ware! Wir müssen sie dem Markt entziehen. Wir fordern die Verantwortlichen auf, diese Reform rückgängig zu machen.
Die Linke im Kreisverband:
Die Linke Luckenwald und Nuthe-Urstromtal
Die Linke in Blankenfelde-Mahlow
Die Linke Regionalverband TF Süd
