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Angelika Linke
Gedenken an die Opfer des Faschismus: Bundestagsmitglied Norbert Müller (l.), Silvio Pape, Vorsitzender des Regionalverbandes DIE LINKE TGL sowie Mitglieder und Sympathisierende der LINKEN

DIE LINKE. Regionalverband TGL

Gegen das Vergessen

Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz. Was sie am Ort des Grauens mit seinen rund 50 Außenlagern vorfanden, überstieg jede menschliche Vorstellungskraft. Mehr als eine Million Menschen hatten die Nationalsozialisten dort seit der Befehlserteilung zur Errichtung des KZs durch Heinrich Himmler 1940 ermordet.

Im Jahr 2005, zum 60. Jahrestag, erklärten die Vereinten Nationen den 27. Januar zum Internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocaust.

Inzwischen sind 75 Jahre seit der Befreiung vergangen. 75 Jahre. Erst 75 Jahre. Heute gibt es nur noch knapp 1.000 Zeitzeugen, die den Holocaust überlebt haben und von ihrem Martyrium berichten können. Ihr Erbe muss uns Verpflichtung sein und für die Nachwelt mit Gedenkveranstaltungen, Ausstellungen, Konzerten, Schriften, Kranzniederlegungen etc. erhalten werden.

In Zeiten eines wiedererstarkenden Antisemitismus und eines bedrohlichen Rechtsrucks, der durch Deutschland geht, ist die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und seinen Folgen wichtiger denn je. Die Beilage »sonntag« der MAZ vom 25./26. Januar 2020 setzt sich intensiv mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte auseinander, schreibt Marco Fenske, Chefredakteur RND. Sie will erinnern. Erinnern an das Grauen. Erinnern an die entsetzlichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. An die politische Verantwortung. Eine ebenso schreckliche wie wichtige Zeitreise. Gegen das Vergessen!