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Felix Thier

Neuer Betreiber für das Krankenhaus Luckenwalde

Die Krankenhausgesellschaft, welche u. a. auch den Standort Luckenwalde betreibt, wird an den Gesundheitskonzern KMG Kliniken verkauft. Das 1991 gegründete Unternehmen gehört laut eigener Aussage zu den erfolgreichsten Gesundheitskonzernen im Nordosten Deutschlands.

Dazu erklärt Felix Thier, Vorsitzender des Kreisverbandes Teltow-Fläming der Partei DIE LINKE und stellv. Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE. im Kreistag Teltow-Fläming:

Gut ist, dass endlich die Hängepartie für Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal, Patientinnen und Patienten sowie für die Region zum Verkauf des Luckenwalder Krankenhauses beendet ist. Unser Dank gilt den 500 Beschäftigten des Krankenhauses und den Dienstleisterinnen und Dienstleistern, die trotz dieser widrigen Situation den Betrieb zu jeder Zeit sicherstellten.

Für DIE LINKE ist die Gesundheitsversorgung eine wichtige Aufgabe der Daseinsfürsorge. Der Staat steht in der Verantwortung für den Versorgungsauftrag und die Sicherung der Krankenhäuser. Bei der Sicherung des Krankenhauses in Luckenwalde waren Land, Landkreis und Stadt am Katzentisch und hatten nichts zu sagen. Gesetze, die das bei einer Aufgabe der Daseinsfürsorge möglich machen, müssen verändert werden. Hier gilt aus Sicht der LINKEN das Sozialgebot und nicht das Höchstgebot!

Die KMG ist kein international agierender Krankenhauskonzern – also keine so genannte Heuschrecke. Sie ist insbesondere in Ostdeutschland aktiv und breit aufgestellt. Wir haben die Erwartung an die KMG, dass die Entscheidungen, die den Versorgungsauftrag des Luckenwalder Krankenhauses betreffen, mit dem Landkreis und nicht einseitig getroffen werden. Geburtshilfe, Ausbau der Geriatrie und die Gesundheitsschule in Luckenwalde sind nur einige Beispiele. Dazu sind klare regionale Strukturen und Aufsichtskompetenzen notwendig und keine Krankenhausleitung von Thüringen aus.


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